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Erneuerbare Energien Vor- und Nachteile

Erneuerbare Energien pro und contra, dieses Thema wird häufig heftig diskutiert. Ein Punkt sind sicherlich die Kosten für erneuerbare Energien.

Umweltfreundliche Energie ist gegenwärtig noch teurer als Energie aus fossilen Energieträgern oder von Atomkraftwerken.

Das Erneuerbare Energien Gesetz sieht vor, gesetzlich festgelegte Preise auf den Endverbraucher umzulegen, wodurch sich die Strompreise regelmäßig erhöhen. Doch das kann sich schnell ändern.

 

Kosten werden sinken

Sind die Kosten für die herkömmlichen Energiearten in den letzten Jahren deutlich gestiegen, konnten die für erneuerbare Energien ebenso deutlich gesenkt werden. Bis 2020 werden weitere Kostensenkungen bis zu 40 % prognostiziert.

Schon heute muss es nicht teurer sein, Strom nur oder doch teilweise aus erneuerbaren Energien zu nutzen, wenn Verbraucher mit Hilfe eines Stromkostenvergleichs den günstigsten Tarif für ihre Region heraussuchen.

 

Krisensichere Energie

Ein Vorteil eigentlich bei allen regenerativen Energien ist, dass sie „krisensicher“ sind, denn die genutzten Energiequellen befinden sich alle im Inland.

Der Ölhahn kann bei politischen Krisen abgedreht werden, bei im Inland produzierter Energie, z.B. aus Sonne, Wind und Wasser, ist das nicht möglich.

Neben den Vorteilen für die Umwelt ist es also ein großes Plus der regenerativen Energien, dass sie die Energieversorgung von Erzeugerstaaten unabhängig machen.

 

Pro & Contra bei den unterschiedlichen Energiearten

Im Übrigen richten sich die Vor- und Nachteile bei erneuerbarer Energie nach der Energieart, vgl. www.eduvinet.de.

Sonnenenergie:

Die Sonnenenergie ist gratis, und es gibt keine Entsorgungsprobleme. Investitionen zum Bau der Anlagen bleiben in Deutschland.

Nachteile sind die wetterabhängige Zeit, die geringe Speicherfähigkeit und die nach gegenwärtiger Technologie erforderlichen großflächigen Anlagen.

Wasserkraft:

Vorteile sind die einfache Konstruktion und die lange Lebensdauer der Wasserkraftwerke.

Sie sind dezentral einsetzbar und gelten weltweit als effektive Stromerzeuger mit geringen Kosten und großer Versorgungssicherheit. 20 % des weltweiten Stroms stammt aus Wasserkraftwerken.

Der Hauptnachteil: Ein zusätzliches kalorisches Kraftwerk ist erforderlich, weil Wasserkraft im Winter nur bedingt einsetzbar ist.

Windkraft:

Vorteile – Windkraft ist sauber und erneuerbar sowie unterdessen verhältnismäßig billig. Nachteile – Das Einstreuen der Windräder in die Landschaft, bisweilen Verspargelung genannt, verändert das Landschaftsbild negativ. Manchmal werden negative Auswirkungen auf die Umwelt befürchtet (Gefährdungen in Vogelzuggebieten).

In Deutschland gibt es nur wenige Regionen mit günstigen Windbedingungen. Wind lässt sich nicht speichern, sondern muss unmittelbar in Strom umgewandelt werden.

Selbst gewaltige Windenergieanlagen können nicht dieselbe Leistung erbringen, wie ein modernes Kraftwerk.

Biogasanlagen:

Vorteile – Die Energiequelle für Biogas erneuert sich in raschen Zyklen, die Energieerzeugung ist CO² neutral und Methan lässt sich als Treibstoff verwenden.

Nachteile – Hohe Investitionen, Entstehen von Monokulturen (Mais) auf großen Flächen.

Anlagen zur Herstellung von erneuerbarer Energie stehen vielfach (abgesehen von Wasserkraftwerken) am Anfang ihrer technologischen Entwicklung.

 

Andere Energiequellen werden erschlossen

Das gilt vor allem für die Sonnenenergie. Neue Möglichkeiten der Energiegewinnung werden diskutiert und auch schon umgesetzt  wie beispielsweise die Nutzung von Meeresströmungen und Wellenenergie.

Sicher ist, dass man vielleicht sogar in wenigen Jahren die Vor- und Nachteile erneuerbarer Energien völlig anders diskutieren wird als gegenwärtig.

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